Eine gute Planung ist das A und O

Da Autofahren mit kleinen Kindern sehr stressig sein kann, empfiehlt sich eine gute Vorbereitung, insbesondere bei längeren Reisen.

Da Autofahren mit kleinen Kindern sehr stressig sein kann, empfiehlt sich eine gute Vorbereitung, insbesondere bei längeren Reisen. Die Anforderungen können hierbei sehr vielfältig ausfallen. Sie orientieren sich am Alter der Kleinen, deren Vorlieben und dem was die Eltern für sinnvoll erachten bzw. angenehm empfinden. Im Idealfall verläuft das Autofahren mit dem Baby dann harmonisch. Gerade, wenn Säuglinge mit an Bord sind, können kleine Vorbereitungen im Vorhinein eine Menge bewirken.

Grundsätzlich gilt, je länger die Strecke, desto anstrengender ist dies für alle Insassen, ob groß oder klein. Doch während langes Sitzen für einen Erwachsenen eher in kurzzeitigen Nacken- oder Rückenschmerzen endet, können beim Säugling im Ernstfall dauerhafte Wirbelsäulenschäden die Folge sein.* Welche Sitzvorrichtung ist also am besten geeignet? Hierzu gibt es in Deutschland eindeutige Vorschriften: Gemäß § 21 StVO sind Babys bis zum Alter von 15 Monaten entgegen der Fahrtrichtung zu transportieren. Außerdem gilt der Rücksitz – und dort der Bereich direkt hinter dem Fahrer – als besonders sicher. Hierzu geben wir in unserem Blog „Wie sitzt mein Baby sicher?“ tiefergehende Informationen.* Eine Unterbringung des Babys auf dem Beifahrersitz ist nur dann statthaft, wenn der Airbag vorher deaktiviert wurde. Generell ist es besser, beim Autofahren mit dem Baby auf eine Vorrichtung zurückzugreifen, die den liegenden Transport ermöglicht. Unerfahrene Eltern sollten auf jeden Fall kürzere Testfahrten mit dem neuen Equipment und ihren Babys/ Kleinkindern machen, bevor sie sich auf längere Strecken wagen.

Neben der geeigneten Sitzvorrichtung mit entsprechendem Sicherheitsgurt, kann in sinnvoller Weise modular mit dem m:Baby Konzept ergänzt werden. Hier kann z.B. ein Sicherheitsclip mit Zusatzfunktionen oder eine App auf dem Smartphone, die personalisierte Inhalte und innovative Support Funktionen enthält gebucht werden.

Ausreichende Pausen sorgen für Entspannung bei allen Insassen. Prinzipiell sollten lange Strecken ausreichend viele Unterbrechungen aufweisen. Ein kurzer Halt an einer Raststätte gibt Ihnen nicht nur die Möglichkeit, Ihr Kind zu wickeln und zu füttern, sondern eine Verschnaufpause an der frischen Luft sorgt auch für Entspannung sowohl für die Erwachsenen als auch für die Kleinen.

Quelle:

*https://www.bussgeldkatalog.org/autofahren-mit-baby/#wie_sie_das_autofahren_mit_dem_baby_planen